Montag, 11. Mai 2015

Was mir zur Zeit hilft - Teil 5 (Lobpreis)

Negative selbstzerstörerische Gedanken anzuhalten ist gut und erleichternd, aber besser noch ist es diese Gedanken durch positive Gedanken zu ersetzen!

Meine Gedankenfabrik produziert Tag und Nacht irgendwelche Gedankengänge, manchmal endlos um das selbe Thema kreisende quälende Gedanken und der innere Dialog ist ständig im Gange und kommt selten einmal zur Ruhe. Besonders nervig und belastend empfinde ich manchmal musikalische Gedanken, diese sogenannten Ohrwürmer die man nicht loswird! Kennt ihr das?

Da höre ich im Radio irgendeinen angesagten Hit oder Oldie und er geht mir nicht aus dem Kopf sondern dudelt stundenlang in einer Endlosschleife im Kopf - manchmal nur eine einzige Liedzeile oder Melodie. Nach einer gewissen Zeit kann ich das einfach nicht mehr hören, es wird nicht nur total langweilig sondern ich empfinde das oft als quälend - so wie negative kreisende Gedanken.
Aber ich werde und werde diesen Ohrwurm einfach nicht los!

So stelle ich mir manchmal die Hölle vor "...wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt." (Mark.9.44)

Seit einiger Zeit höre ich wieder mehr Lobpreis und Anbetungsmusik. Aus der Konserve als CD im Auto oder im Mp3-PLayer beim Fitness oder auch wenn ich am PC sitze im Internet Radio (hauptsächlich bei laut.fm).
Dadurch haben sich auch meine "Ohrwürmer" ziemlich geändert und ich stellte fest daß ich schon morgens beim Aufwachen ein schönes Lobpreislied im Kopf und Herzen hatte.
Da ich morgens beim Aufwachen immer noch regelmäßig unter Angstattacken leide sind mir diese glaubensstärkenden Songs im inneren Ohr zu einem großen Segen geworden. Ich erlebe diese Art innere Musik nämlich nicht als quälend sondern sehr wohltuend!
Es ist schon ein Unterschied ob man mit einem melancholischen, depressiven Lied aufwacht oder mit einem schönen Anbetungslied. Damit lassen sich Sorgen und Ängste viel besser vertreiben!

Ein gutes Beispiel für die wohltuende Wirkung von Lobpreismusik finden wir in der Geschichte von David und Saul in der Bibel.
Saul wurde wohl von einer psychischen Krankheit heimgesucht:
1Sam 16,14 Aber der Geist des HERRN wich von Saul, und ein böser Geist von dem HERRN [gesandt] schreckte ihn.
1Sam 16,23 Wenn nun der [böse] Geist von Gott über Saul kam, so nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand; und Saul fand Erleichterung, und es ward ihm wohl, und der böse Geist wich von ihm.   (Schlachterbibel 1951)
An einigen Stellen im neuen Testament werden wir ebenfalls ermutigt Gott in unseren Herzen zu singen und zu spielen:
Kol 3,16    Das Wort Christi wohne reichlich unter euch; lehret und ermahnet euch selbst mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern; singet Gott lieblich in euren Herzen. (Siehe auch Eph 5,19)   (Schlachterbibel 1951)
Diese "Ohrwürmer" bzw. Lieder in meinem Herzen beeinflussen meine Stimmung deutlich und machen mich viel positiver und hoffnungsvoller - sie drängen die traurigen Gedanken und Ängste beiseite!

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